Bedürfnisorientiert Grenzen setzen und Regeln aufstellen

Hast du den Eindruck, dein Kind tanzt dir auf der Nase herum?

Fühlst du dich schlecht, wenn andere sagen: Dein Kind macht, was es will?

Erfahre, wie du deinem Kind bedürfnisorientiert Grenzen setzen und gleichzeitig in Verbindung bleiben kannst.

Woher kommt die Sorge vor Grenzen?

Wenn du Angst vorm Grenzen setzen hast, könnte das an den Erfahrungen aus deiner Kindheit liegen.

Wurdest du als Kind beschämt oder beschuldigt?

Hast du dich von Erwachsenen oft ungerecht behandelt gefühlt?

Durftest du nicht so sein, wie du warst?

Hast du erlebt, dass bestimmte Gefühle einfach nicht erwünscht waren?

Vielleicht hast du erlebt, wie schmerzhaft es sein kann, gebremst und vielleicht sogar bestraft zu werden.

Weil du deinem Kind diese schmerzhafte Erfahrung ersparen willst, verzichtest du darauf, Grenzen zu setzen.

Dann kann es leicht passieren, dass du deine eigenen Grenzen regelmäßig überschreitest.

Vielleicht lässt du deinem Kind alles durchgehen. Doch plötzlich greifst du durch und sprichst ein Machtwort, das viel härter klang, als du wolltest.

Dann bereust du dein Verhalten und machst dir Vorwürfe.

Vielleicht willst du dein Kind einfach machen lassen aus Angst davor, dass Grenzen die Bindung verletzen.

Allerdings brauchen Kinder auch die elterliche Führung. 

Wenn Kinder sich häufig in Wutanfälle reinsteigern, liegt das nicht nur an der Autonomiephase. Es kann auch ein Zeichen dafür sein, dass dein Kind Grenzen braucht.

Wenn du bedürfnisorientiert Grenzen setzt, stabilisiert das die Eltern-Bindung.

Was tun, wenn mein Kind Grenzen überschreitet?

Es könnte sein, dass dein Kind nicht abschätzen kann, in welcher Stimmung du gerade bist. Gestern hast du die Süßigkeiten vielleicht noch erlaubt. Heute verbietest du sie. Vielleicht ist dir der Grund für deine Entscheidung selbst nicht klar.

Es ist wirklich wichtig, dass du dir einmal die Zeit nimmst, um dir wirklich darüber klar zu werden, warum du bestimmte Entscheidungen triffst und wo deine Grenzen sind.

Wenn dein Kind dir weh tut, darfst du eine klare Grenze setzen: Stopp! Das tut mir weh. Gehauen wird nicht.

Im nächsten Schritt kannst du dich fragen, worum es deinem Kind gerade geht.

Braucht dein Kind Nähe?

Möchte gesehen, gehört, verstanden werden?

Handelt es sich um Frust?

Was es auch ist: Sprich es an, indem du das Gefühl und das Bedürfnis deines Kindes spiegelst.

„Du bist gerade frustriert, weil du spielen willst.“

Deine Impulsfragen:

🌟 Warum und in welchen Situationen überschreitet dein Kind deine Grenzen?

✨ Hast du deine Grenzen klar und deutlich gemacht?

🌟 Bist du in deinem Verhalten verlässlich? 

Respektierst du die Grenzen deines Kindes?

Sicher ist dir wichtig, dass dein Kind Grenzen respektiert.

Sowohl die eigenen, als auch die der anderen.

Das wird besonders dann spannend, wenn ein Geschwisterkind hinzukommt.

Du möchtest, dass dein Kind respektvoll mit den anderen Familienmitgliedern umgeht. 

Kinder lernen am Vorbild ihrer Bindungspersonen.

Daher ist mir wichtig, dass du dich fragst: Gehe ich immer respektvoll mit meinem Kind um?

🌟 Behandle ich mein Kind so, wie ich selbst behandelt werden will?

✨ Was lebe ich meinem Kind im Hinblick auf Grenzen vor?

🌟 Wie gehe ich zum Beispiel mit meinem*r Partner*in um?

✨ Wie verlaufen die Gespräche in Konflikten?

🌟 Welche Machtstrukturen bestehen innerhalb des Familiensystems?

Bedürfnisorientierte Erziehung bedeutet auch, sich mit dem der eigenen Familiengeschichte zu beschäftigen und das eigene Verhalten zu beobachten.

Bedürfnisorientiert Grenzen setzen und Regeln aufstellen

Oft ist es so, dass die Erwachsenen die Regeln aufstellen. 

Dabei greifen sie häufig auf Traditionen zurück. 

Anders gesagt wird gerne das übernommen, was in der Herkunftsfamilie gelernt wurde.

Das führt oft dazu, dass Regeln in der Familie existieren, die von den Eltern selbst nie hinterfragt wurden.

Aus Sicht der Kinder sind Regeln der Erwachsenen oft unwillkürlich und schwer nachvollziehbar.

Sind die Kinder dann alt genug, um Regeln zu hinterfragen, kommen Erwachsene häufig in Erklärungsnot:

 „Weil ich es sage.“

„Das macht man halt so.“

„Das haben wir schon immer so gemacht.“

sind keine nachvollziehbaren Rechtfertigungen für Regeln.

Ein bedürfnisorientiertes Umfeld erfordert Klarheit und Transparenz.

Daher ist es wichtig, dass Regeln einen Sinn erfüllen und somit auch begründet werden können.

Im Idealfall sollten Regeln dem Schutz dienen, Bedürfnisse erfüllen und das Zusammenleben vereinfachen.

Jeder Mensch in der Familie verändert sich ständig. Daher sollten Regeln kein starres Konstrukt sein, sondern flexibel und prozessorientiert.  

Bestehende Regeln dürfen hinterfragt und neu verhandelt werden.

Die Eigenschaften der Regeln: 

Sie sollten das Zusammenleben vereinfachen und flexibel sein.

Je nach Alter und Reife sollten die Kinder mitbestimmen dürfen.

Regeln sollten also ein gemeinsames Ergebnis sein, um das Zusammenleben in der Familie zu vereinfachen.

Sind Regeln ein Werkzeug, um elterliche Macht auszuüben und ein nicht funktionstüchtiges Erziehungsmodell zu festigen, werden Kinder früher oder später rebellieren.

Sind deine Regeln bedürfnisorientiert?

Deine Impulsfragen:

Welchen Sinn hat diese Regel?

🌟 Geht es mir bei dieser Regel ums Prinzip? 

Lege ich Regeln willkürlich fest und ändere sie, wenn es mir passt?

🌟 Könnte sich mein Kind machtlos fühlen in Anbetracht dieser Regel?

✨ Welche Bedürfnisse erfüllt diese Regel?

🌟 Kann ich die Regel nachvollziehen, wenn ich mich in die Perspektive des Kindes begebe?

Dient die Regel dem Schutz des Kindes?

🌟 Haben wir die Regel gemeinsam festgelegt?

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Die 4 Arten von Grenzen, die Kinder erfahren

1. Natürliche Grenzen

Beispiele für Grenzen, die Kinder erleben:

  • nicht dazu gehören (z. B. anderes Kind will nicht mitspielen)
  • Dinge nicht bekommen (Spielsachen, Süßigkeiten)
  • körperliche Begrenzungen / Einschränkungen (nicht so stark sein wie sie wollen)
  • geistige oder sprachliche Grenzen (nicht ausdrücken können, was sie gerade wollen)

2. Grenzen, um vor Gefahren zu schützen.

Beispiele für Gefahren, vor denen wir unsere Kinder mithilfe von Grenzen schützen:

  • auf die viel befahrene Straße laufen
  • mit lebensgefährlichen Gegenständen oder Substanzen spielen
  • Zugang zu elektrischen Geräten
  • vor Menschen schützen, von denen eine potenzielle Gefahr ausgeht

3. Grenzen, die unser Zusammenleben vereinfachen.

Beispiel für Grenzen, wenn Strategien kollidieren:

Dein Kind will in der Wohnung eine Schlammschlacht veranstalten oder mit Aquarellfarben ein Kunstwerk auf dem Teppich erschaffen.

Dabei besteht keine potenzielle Lebensgefahr. Trotzdem wirst du vielleicht nicht damit einverstanden sein. 

In diesem Beispiel wäre dein Bedürfnis Ordnung und Sauberkeit. Das Bedürfnis deines Kindes ist Kreativität.

Damit dein Kind sein Bedürfnis trotzdem ausleben kann, könnte es zum Beispiel draußen mit Schlamm spielen.

4. Grenzen, welche die emotionale und körperliche Unversehrtheit betreffen.

Beispiele:

  • gesunde Ernährung
  • ausreichend Schlaf
  • Schutz vor überfordernden Inhalten aus Medien

Bedürfnisorientiert Grenzen setzen: Wann ist es sinnvoll, mein Kind zu begrenzen?

Bedürfnisorientiert Grenzen setzen

Beim Thema bedürfnisorientiert Grenzen setzen herrscht eine große Unsicherheit.

Es geht nicht darum, wann du dein Kind begrenzen solltest und wann nicht. 

Es geht darum, dass dein Kind lernt, Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren. Damit sind einerseits die eigenen Grenzen als auch die Grenzen von anderen gemeint.

Zum Thema Grenzen bei Kindern gibt es viele Mythen, die hinterfragt werden dürfen.

Zum Beispiel existiert bei vielen Menschen noch immer die falsche Annahme, Kinder seien unfertige, rebellierende Wesen, die erst zu vollständigen Erwachsenen herangezogen werden müssten.

Dieses adultistische Menschenbild führt unter anderem dazu, dass wir glauben, wir müssten Kinder begrenzen, um zu verhindern, dass sie uns auf der Nase herumtanzen.

Viel zu oft habe ich erlebt, wie Eltern mit abschätzigen Blicken oder Worten belegt werden, wenn ihre Kinder einen Wutanfall in der Öffentlichkeit haben. Der Satz „die haben ihr Kind nicht im Griff“ ist eine der harmloseren Bewertungen.

Stell dir vor, du beobachtest ein streitendes Paar. Denkst du augenblicklich: Dieser Mann hat seine Frau überhaupt nicht im Griff?

Sollten Eltern ihre Kinder „im Griff“ haben?

Oder geht es vielmehr um eine Beziehung auf Augenhöhe?

Frage dich daher, worum es dir gerade geht.

Das sind die Grenzen, die dein Kind braucht.

Schutz + Orientierung + elterliche Führung = Fürsorge –> Bindung

Du bist der Schutzschild für dein Kind. 

Bedürfnisorientiert Grenzen setzen bedeutet, da Orientierung und elterliche Führung zu geben, wo Kinder noch nicht selbst für sich sorgen können.

Als Bindungspersonen bist du für die Fürsorge deines Kindes verantwortlich.

Kinder können sich um bestimmte Dinge noch nicht alleine kümmern und viele Gefahren noch nicht einschätzen.

Das betrifft zum Beispiel die Sicherheit im Straßenverkehr oder die gesundheitliche Fürsorge.

Daher sind meiner Ansicht nach die Hygiene oder der Arztbesuch nicht verhandelbar. Hier geht es eher darum, Kinder mitbestimmen zu lassen, wann beispielsweise die Zähne geputzt werden beziehungsweise kann die Angst vor dem Arzt einfühlsam begleitet werden.

Des Weiteren gehört zur elterlichen Fürsorge, die Grenzen deines Kindes vor Übergriffen zu schützen.

Wenn andere dein Kind emotional oder physisch schädigen wollen, bist du für den Schutz verantwortlich. 

Das betrifft auch den ungewollten Kuss von Tante Erna oder das ungefragte auf den Schoß heben.

Die Grenzen von Kindern sollten ebenso respektiert werden, wie die der Erwachsenen.

Mache dir bewusst, dass dein Kind abhängig von der Fürsorge der Erwachsenen ist. Es kann nicht einfach losziehen und andere Eltern finden. 

Daher werden Kinder auch alles daran setzen, die Bindung aufrechtzuerhalten. Auch wenn das bedeutet, dass eigene Grenzen überschritten und Bedürfnisse nicht erfüllt werden.

Es ist also ein gutes Zeichen, wenn Kinder lautstark zeigen, wo ihre Grenzen sind und was sie wollen.

Bedürfnisorientierte Elternschaft

Bedürfnisorientiert Grenzen setzen bedeutet schützen.

Du kannst auch Grenzen setzen, wenn von deinem Kind eine „Gefahr“ für andere oder dich ausgeht.

Zum Beispiel hauen, treten, beißen oder Dinge zerstören.

Auch Gewalt gegen dich ist nicht akzeptabel. 

Was du bei deinem Kind akzeptierst, lernt es auch für sich selbst. 

Wenn du zum Beispiel hinnimmst, dass dein Kind dich haut, dann lernt es: „Es ist okay, Grenzen zu überschreiten.“ Und das kann dazu führen, dass dein Kind später auch akzeptiert, wenn die eigenen Grenzen überschritten werden.

Wenn dein Kind sich selbst verletzt, zum Beispiel kratzen oder Haare ausreißen, braucht es deine Führung.

Halte zum Beispiel die Händchen fest, um es vor dem selbstverletzenden Verhalten zu schützen. Wenn du dein Kind festhältst, dann um zu beschützen und nicht, um zu bestrafen.

Sollte es zu einer Situation gekommen sein, in der sich dein Kind durch deine Handlung erschrocken hat, besprich das im Anschluss, wenn sich alle wieder beruhigt haben.

„Da hast du dich gerade erschrocken. Ich habe dich festgehalten, weil mir deine Gesundheit (Sicherheit) wichtig ist.“

Wenn dein Kind stark frustriert ist und Dampf ablassen muss, biete Alternativen:

Du kannst zum Beispiel sagen:

Stopp! Gehauen wird nicht.

Du bist richtig frustriert. | Ich sehe, wie wütend du bist.

Hier ist ein Kissen, das kannst du boxen.

Komm, wir stampfen gemeinsam auf den Boden.

Bedürfnisorientiert Grenzen setzen vs. Freiheit

Je älter Kinder werden, desto größer wird ihr Erfahrungsschatz. Gleichzeitig steigen ihre Fähigkeiten. Mit wachsender Reife können Kinder Gefahren besser einschätzen und mehr Verantwortung übernehmen.

Dabei ist es nicht unbedingt abhängig vom Alter, wie viel Verantwortung dein Kind übernehmen kann bzw. welcher Grad an Freiheit angemessen ist.

Die Freiheit steigt also mit der Reife des Kindes.

Weiterhin hängt es davon ab, ob dein Kind bereits die notwendigen Fähigkeiten und Strategien erlernt hat, um mit dem gewünschten Maß an Freiheit und Verantwortung zurechtzukommen.

Es liegt in deinem Ermessen zu entscheiden, ob dein Kind mit der Freiheit und der Verantwortung überfordert ist. 

Beziehungsweise ob die bestehenden Grenzen noch dem Schutz dienen oder schon die Entwicklung deines Kindes behindern.

Das Ziel ist es, dein Kind zur Autonomie und Selbstständigkeit zu begleiten.

Wenn Kinder etwas noch nicht können, wirkt Freiheit überfordernd. 

Wenn Kinder zum Beispiel mit Fragen bombardiert werden und  zu viele Entscheidungen treffen müssen, kann dies überfordernd wirken und zu Wutanfällen führen.

In diesem Fall wäre das ein Schrei nach elterlicher Führung.

Die Bedürfnisse nach Sicherheit und Struktur sind bei Kindern mindestens genauso stark ausgeprägt, wie das Bedürfnis nach Autonomie.

Andererseits schränkt es die Entwicklung und das Wachstum ein, zu begrenzen, wo Freiheit möglich wäre.

Beobachte, ob die Freiheit dein Kind überfordert. Oder ob die Begrenzung zu einschränkend ist. 

Dann kannst du auch je nach Bedarf wieder mehr begrenzen, wenn die Freiheit dein Kind überfordert hat oder mehr Freiheit geben, wenn die Begrenzung zu eng war. 

Hier darfst du offen sein für Experimente.

Es kann sein, dass dein Kind sehr wohl in der Lage wäre, ein gewisses Maß an Freiheit zu genießen. Zum Beispiel alleine kleine Einkäufe oder Botengänge erledigen. 

Gleichzeitig kann es sein, dass deine eigene Sorge und dein Bedürfnis nach Sicherheit so hoch sind, dass du es noch nicht schaffst, deinem Kind bestimmte Freiheiten zu erlauben.

Eine bedürfnisorientierte Kommunikation ist an der Stelle besonders wertvoll.

Es sollte nicht destruktiv werden: Nein, du darfst das nicht. Warum? Weil ich es sage. Das könnte zu Frust führen und die Verbindung stören.

Drücke stattdessen deine Sorge aus und mache klar, dass du noch nicht bereit bist, deinem Kind diese Freiheit zu gewähren und noch mehr Zeit brauchst.

Vielleicht findet ihr sogar gemeinsam einen Kompromiss, mit dem sich alle wohlfühlen.

Die Wahrscheinlichkeit einer gelungenen Kommunikation basierend auf Verständnis gelingt eher, wenn dein Kind sich von dir gesehen und gerecht behandelt fühlt.

Schade ich meinem Kind, wenn ich ihm Grenzen setze?

Es kommt darauf an. 😉

Wenn die Grenze sinnvoll und bedürfnisorientiert gesetzt ist und dem Schutz dient, beziehungsweise ein oder mehrere Bedürfnisse erfüllt werden, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Beziehung gestört wird.

Gleichzeitig ist es wichtig, bestimmte Entscheidungen altersentsprechend mit deinem Kind zu kommunizieren.

Mache dir klar, worum es dir gerade geht.

Anders gesagt: Welches Bedürfnis soll mit der Grenze erfüllt werden?

Denke daran, dein Kind ist gerade nicht dafür verantwortlich, deine Bedürfnisse zu erfüllen.

Falls du genervt bist und Ruhe brauchst, erfülle dir dieses Bedürfnis. Es ist wichtig, dass du dir klar machst, dass nicht dein Kind dafür verantwortlich ist.

Sätze wie: „Wegen dir habe ich mich nicht konzentrieren können und daher meine Arbeit nicht geschafft.“

oder „Wenn du jetzt lieb bist, bekommst du später ein Eis.“ sind Beispiele dafür, dass die Verantwortung für die Erfüllung von Bedürfnisse abgegeben wurden.

Weder Kinder noch andere Menschen sind dafür verantwortlich, die Bedürfnisse der anderen zu erfüllen. Jeder Mensch ist für die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse verantwortlich.

Natürlich können wir immer um Unterstützung bitten. Jedoch ist es wichtig, dass dies auf Basis der Freiwilligkeit geschieht und nicht in Zwang oder Manipulation ausartet.

Fazit

Grenzen sind die Grenzen der anderen. Es geht darum, diese zu respektieren. Und damit andere meine Grenzen erkennen, darf ich sie spüren und kommunizieren.

Es geht nicht darum, was richtig und falsch ist. Oder was „man“ macht. Oder um gesellschaftliche Normen.

Es geht darum, was für dich und deine Familie richtig ist.

Hier ist deine Checkliste: 

✅ Erkenne diene eigenen Grenzen.

🍀 Frage dich, welche Grenzen in eurer Familie existieren und welchem Zweck sie dienen.

✅ Hinterfragt die Regeln und achtet auf die Eigenschaften, die diese Regeln haben (flexibel, prozessorientiert, dienen dem Schutz, erfüllen Bedürfnisse, vereinfachen das Zusammenleben)

Welche Erfahrungen hast du mit Grenzen?

Schreib es in die Kommentare.

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